Warum acht Jahre Gymnasium?
Warum das Gymnasium Sacré Coeur?        
english version   

 

Warum nicht nach der Unterstufe in eine Berufsbildende höhere Schule? Mit der AHS- Matura kann man ja nichts anfangen, außer auf die Universität zu gehen...

Nun, eine berufsbildende Schule kann manchmal wirklich den persönlichen Interessen und Begabungen besser entgegenkommen als die Oberstufe des Gymnasiums. Andererseits kann es auch von Vorteil sein, wenn man sich nicht schon mit vierzehn für eine bestimmte berufliche Richtung entscheiden muss – wenn Neigungen noch nicht so ausgeprägt sind oder weil man einfach sehr vielseitig ist.

Die Qualität der Ausbildung an einem Gymnasium wurde durch die Ergebnisse der PISA-Studie 2003 bestätigt. Österreich lag insgesamt im guten Mittelfeld und die Schüler des Gymnasiums erreichten in allen Teilbereichen (Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften) die besten Ergebnisse - nicht nur im internationalen sondern auch im nationalen Vergleich mit anderen Schultypen.

Außerdem gibt es heute für Absolventen von Gymnasien vermehrt Alternativen zum Universitätsstudium, besonders die Kollegs und Fachhochschulen.

Kollegs sind an Berufsbildenden höheren Schulen eingerichtet und vermitteln in vier bzw. fünf Semestern die Qualifikationen und Berufsberechtigungen der jeweiligen Berufsbildenden höheren Schule. Ihre Absolventinnen und Absolventen sind mit ihrer „doppelten Matura“ und der damit verbundenen besonderen Vielseitigkeit auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Die seit 1995 bestehenden und expandierenden Fachhochschulen vermitteln in sechs bis acht Semestern eine sehr praxisorientierte, international anerkannte Ausbildung, die mit dem Magisterium FH bzw. Bachelor/Master abschließt.

Unsere MaturantenInnen haben sich zu einem erheblichen Teil für solche berufs- und praxisorientierten Bildungsgänge angemeldet  und wurden aufgenommen - während vielfach nur ein Bruchteil der Aufnahmewerber zum Zug kam. Das Maturazeugnis unserer Schule sowie Kenntnisse und Auftreten unserer Absolventinnen waren offenbar überzeugend.

Wir dürfen es auch als Ermutigung betrachten, dass eine repräsentative Umfrage an sechs vom Wiener Stadtschulrat ausgewählten Wiener Gymnasien unserer Schule folgendes Zeugnis ausstellt.

Das Sacré Coeur erfährt von Eltern auch abschließend die günstigste Beurteilung. ...... Leistungsorientierung, aber auch persönlichkeitsbildende Faktoren sowie die Vermittlung vom Werten und die Stärkung des sozialen Empfindens war für die Wahl ausschlaggebend.

(FESSEL-GfK. Institut für Marktforschung: Schulkultur – Klima, Partnerschaft, Autonomie. Im Auftrag der Österr. Industriellenvereinigung, Wien 1999, S. 107, 115.)

 

All dies wird bestätigt durch die Verbleibequoten (von der 4. auf die 5. Klasse), die in den letzen Jahren stark zugenommen haben:

01/02 → 02/03:     64%

02/03 → 03/04:     75%

03/04 → 04/05:     78%

04/05 → 05/06:     86%

Wir sind auch stolz auf die Rückmeldungen und Berichte unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler:

Warum acht Jahr Sacré Coeur?
Weil das Sacré-Coeur eine Ausbildung höchster Qualität bietet. Dies beweisen ja auch immer wieder die sehr guten Platzierungen bei diversen Wettbewerben in Chemie bzw. in den Fremdsprachen Englisch und Französisch.
Es ist fast unglaublich, was man in 8 Jahren Gymnasium im Sacré-Coeur an Allgemeinwissen vermittelt bekommt. Wie das Beispiel meiner jüngeren Schwester und vieler anderer auch zeigt, hat das Sacré-Coeur ein so hohes Niveau, dass SchülerInnen, die nach der 4. Klasse in eine andere Schule wechseln, dort zu den Klassenbesten gehören.
Von der vermittelten Bildung abgesehen, herrscht an unserer Schule eine gute Atmosphäre. Der Großteil unserer Professoren und Professorinnen ist mit sehr viel Engagement bei der Sache. Projekte oder wenn nötig zusätzliche Stunden vor Schularbeiten sind für sie Ehrensache.
Ich fühle dem Sacré-Coeur nach 8 Jahren sehr verbunden und bin fast ein bisschen traurig, dass ich es nun verlassen muss (wie müssen sich da erst jene fühlen, die schon seit dem Kindergarten, also seit 15 Jahren, im Haus sind?).
Aber nun muss ich mir neue Ziele setzen und meinen Weg selbstständig gehen. Dafür ist eine Matura im Sacré-Coeur sicher eine gute Basis.
Julia Macho

  

Warum acht Jahre Sacré-Coeur?
Der Wert einer guten Allgemeinbildung ist gerade in der heutigen Zeit, in der viele Menschen nur noch an Berufsbildung denken, nicht zu unterschätzen. Gerade das bietet das Sacré-Coeur: Eine, meiner Meinung nach, sehr gute Allgemeinbildung unterrichtet von einem motivierten Lehrkörper, der einem persönlich jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite steht, bei der auf Fremdsprachen Wert gelegt wird, aber auch die naturwissenschaftlichen Gegenstände einen weiteren Schwerpunkt bilden.
Isabella Ladstätter

  

Warum acht Jahre Sacré-Coeur?
Nach der vierten Klasse im Sacré-Coeur stellte sich für mich die Frage: „Was mache ich nun?“ Wechsle ich auf eine Handelsakademie oder eine andere berufsbildende höhere Schule?
Ich entschied mich dafür, im Sacré-Coeur zu bleiben und hier meine Matura abzulegen. Weshalb? Das Sacré-Coeur steht für eine sehr gute Allgemeinbildung. Fremdsprachen sind ein Schwerpunkt, aber die naturwissenschaftlichen Fächer kommen keinesfalls zu kurz. Der große Vorteil des Sacré-Coeur im Vergleich zu anderen Schulen ist wohl der, dass den Schülern ein sehr weites Spektrum an Wissen vermittelt wird und ihnen nach Abschluss der achten Klasse alle Möglichkeiten offen stehen.
Ein weiterer positiver Aspekt ist für mich die familiäre Atmosphäre, die in der Schule herrscht. Wenn man ein Problem hat, sind immer Lehrer zur Stelle, die einem hilfreich zur Seite stehen.
Anna-Maria Zimmermann

 

Warum acht Jahre Sacré-Coeur?
Ich bin davon überzeugt, dass unser Sacré-Coeur sowohl zu unserer Bildung als auch Ausbildung einen großen Beitrag leistet.
Sacré-Coeur bereitet dich auf einen weiteren Lebensabschnitt vor und du kannst ihm ausreichend „gerüstet“ entgegenschreiten.
Livia Scheide

  

Warum acht Jahre Sacré-Coeur?
Meiner Meinung nach herrscht im Sacré-Coeur ein gutes Schulklima. Weiters erhält man sowohl in akademischer als auch in sozialer Hinsicht Bildung auf einem hohen Niveau.
Bettina Länger

 

 Warum acht Jahre Sacré-Coeur?
Das Sacré-Coeur ist sicherlich nicht eine Schule wie jede andere. In unserer Schule wird nämlich die Möglichkeit geboten, neben schulischen Lerninhalten auch soziales Verhalten zu erlernen. Es herrscht hier eine sehr entspannte Atmosphäre und ich bin froh, hier einen sehr langen Lebensabschnitt verbracht zu haben, da ich sonst zahlreiche liebe Menschen nie kennengelernt hätte.
Katrin Antl

 

Warum acht Jahre Sacré-Coeur?

 Ich glaube, dass man besonders als SchülerIn des Sacré-Coeur eine wirklich gute Allgemeinbildung bekommt. Diese ist ja heutzutage besonders gefragt. Außerdem herrscht meiner Meinung nach ein sehr gutes LehrerInnen-SchülerInnen-Klima.
Als frischgebackener Maturant möchte ich noch hinzufügen, dass wohl an keiner anderen Schule – so man entsprechend vorbereitet ist – während der Matura eine so entspannte, fast freundschaftliche Atmosphäre herrscht.
Lukas Krombholz

 

Warum acht Jahre Sacré-Coeur?
Wie ich im S.C. gelandet bin, weiß ich nicht! Aber ich weiß, dass ich es nicht bereue…
Das Sacré-Coeur ist nicht nur eine Schule, in der ich 8 Jahre meines Lebens verbracht habe, sondern es ist eine Lebensart, ein Lebensgefühl.
Das Sacré-Coeur sind Menschen, Lehrer-Eltern-Schüler, die füreinander da sind und die voneinander lernen. Es ist eine einzigartige Atmosphäre, die die Mauern mit Liebe, Freundschaft und Ehrgeiz erfüllt.
Sacré-Coeur ist nicht nur eine Schule, die trockenes Wissen vermittelt. Man lernt hier leben. Sacré-Coeur bereitet uns auf das Wichtigste vor: auf ein Leben miteinander und füreinander.
Sacré-Coeur ist eine Schule des Lebens!
Adriana Banka

 

Warum acht Jahre Sacré-Coeur?
Acht Jahre habe ich nun hier in dieser Schule verbracht. Zurückblickend kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass sich meine Eltern für diese Schule entschieden haben. Denn abgesehen davon, dass dem Schüler ein fundiertes Allgemeinwissen vermittelt wird, werden auch Qualitäten wie Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft, etc. gefördert. Das Klima zwischen Professor und Schüler ist sehr entspannt und auch bezüglich der Maturasituation kann ich freudig berichten, dass alles getan wurde, um dem Maturant eine harmonische Prüfungssituation zu bescheren.
Claudia Geyerhofer

 

 

  „Ein Jahr danach“

Auch wenn ich letztes Jahr maturiert habe und meine Sacré-Coeur Laufbahn somit zu Ende ging, zieht es mich dennoch immer wieder in mein „Mutterschiff“ zurück. Heute ging ich wie schon oft sentimental durch MEINE gute alte Schule. Für die meisten Schüler ist es bestimmt unbegreiflich, wie man nur an diesem Haus hängen kann, wenn man endlich vogelfrei ist – doch für mich besteht dennoch eine tiefe Verbundenheit zu dieser Institution und ihrer Ideologie.

Wenn ich mit den heurigen Matura Kandidaten plaudere, finde ich es immer amüsant wie angsterfüllt sie dieser „schrecklichen“ Prüfung entgegenfiebern. „Ihr werdet sehen, es ist gar nicht so schlimm!“ sind dann meine beruhigenden Worte. Doch wenn ich so überlege, habe ich natürlich leicht reden - ich hab’ schließlich schon hinter mir. Allerdings erinnere ich mich sehr gut, dass solch beruhigende Worte auch mir nicht viel geholfen haben. Noch besser erinnere ich mich jedoch an das Glücksgefühl, als ich die Reifeprüfung bestanden hatte:

„Endlich geschafft! Vorbei!“ Die Angst war mit einem Schlag wie weggeblasen, der Klos im Hals verschwunden. Eigentlich waren wir alle vom Lernen übernächtig, doch mit den erlösenden Worten „Sie haben bestanden“ war auch von der Müdigkeit nichts mehr zu spüren. – „Sommer ich komme“ lautete ab sofort das Motto! An dieser Stelle möchte ich allen Maturanten eindringlichst raten: Genießt diese Ferien in vollen Zügen, denn so sorglos werden die Sommermonate nie wieder!

Natürlich war die augenblickliche Freude unbeschreiblich – endlich hatte man geschafft, worauf man acht Jahre lang hingearbeitet hatte. Erst später realisierte ich, dass das Erreichen dieses Zieles auch das Ende eines wunderbaren Lebensabschnittes bedeutete. Wo ein Ende ist, ist aber bekanntlich auch ein Anfang!

Doch welcher Anfang mit welchem Ziel? Als sich der Sturm des Feierns gelegt hatte und die Welle des Faulenzens allmählich abebbte, stellte sich plötzlich die Frage „was soll ich tun mit dem Rest meines Lebens?“ Bis jetzt war mir klar, worauf ich hinarbeitete – die Matura, doch nun stand ich vor unzähligen Möglichkeiten.

Als der Herbst immer näher kam, wurde es für jene, die noch immer nicht wussten, was sie nun wählen sollten (wie zum Beispiel für mich), schön langsam Zeit, sich zu entscheiden. Also machte ich mich auf den Weg  zur Hauptuniversität beim Schottentor, um mich zu inskribieren. Dort angekommen wurde mir mit einem Schlag bewusst, dass mein zukünftiger Weg nicht mehr so „behütet“ sein wird, wie in den letzten acht Jahren!

Es ist alles so verwirrend, in einem Labyrinth wird man von A nach B geschickt und wehe man hat irgendein wichtiges Dokument vergessen.

Tja, wer erwachsen sein möchte, muss sich ab sofort auch so verhalten und jeder, für den Selbstverantwortung bis jetzt ein Fremdwort war, sollte schleunigst im Wörterbuch nachschlagen!

Eines ist sicher – die „gemütliche“ Zeit ist endgültig vorbei! Niemand interessiert sich mehr dafür, ob du alle wichtigen Bücher hast, die Professoren rennen dir nicht mehr um eine Arbeit nach, es kümmert sich niemand um deine Note, oder wie du sie verbessern kannst, kein Mensch fragt danach, ob du dich zeitgerecht zu den Übungen angemeldet hast, geschweige denn ob du überhaupt erscheinst!

Du bist einfach nur einer von vielen, in der Masse geht die Individualität natürlich verloren. Ein Grund mehr der Schulzeit nachzutrauern. Auch wenn es kitschig klingt, in der Schule waren wir eine „big family“, keiner blieb auf der Strecke.

Als Schüler wussten wir die Annehmlichkeiten natürlich nicht zu schätzen (mich eingeschlossen) und bekanntlich weiß man erst was man hatte, wenn es einem abgeht.

 Es ist schon eigenartig – zuerst wünschen wir Schüler uns, dass die Jahre im Gymnasium endlich vorbeigehen und wenn wir es geschafft haben, wollen wir wieder zurück. Das ist auch kein Wunder, schließlich werden wir nach der Matura aus einer geordneten behüteten Welt in ein nahezu unüberschaubares Chaos geschickt. Doch ich wage zu behaupten, dass ich als Sacré-Coeur Abgängerin anderen gegenüber einen großen Vorteil habe: vor uns öffnen sich viele Wege, manche werden schwieriger, andere leichter zu beschreiten sein. Wie „Anciens“ werden jedoch nicht unvorbereitet in die Welt geschickt! – Gut gerüstet, mit einem umfassenden Allgemeinwissen und einem gestärkten Gemeinschaftssinn, beschreite ich meine Wege und werde es mir auch weiterhin nicht nehmen lasse immer wieder in meiner guten alten Schule Sacré-Coeur Einkehr zu halten.

 Pia Violetta Mokros

 

 

© 2005 Gymnasium Sacré Coeur Wien 3. Alle Rechte vorbehalten.